Geschichte und Entwicklung
Die genaue Entstehung des Spielmobiles ist nahezu unbekannt, die Verbreitung dieser Einrichtungen in Deutschland begann um 1970, und war ursprünglich eine Gegenbewegung der Industrialisierung und der damit verbundenen Verbannung von Kindern in dem damaligen Lebensraum entgegen zu wirken.
Erst durch das Umdenken der Politik (Die Kinder von heute sind die Wähler von Morgen), dessen Produkt das reformierte KJHG (gültig seit 1991, hier besonders §§ 3 und 8, sowie §§ 79 und 80) ist, erfährt der mobile Ansatz eine deutliche Aufwertung und eröffnet damit Möglichkeiten zu einer Welt die für Kinder wünschenswert und voller Entfaltungsmöglichkeiten ist. Es liefert den Rahmen für die Gestaltung von Lebensräumen für Kinder.
Viele Spielmobile betätigen sich neben ihrer sozialpädagogischen oder kulturpädagogischen Arbeit als Veranstalter von Spielfesten oder Anbieter von Spielgeräten für Veranstaltungen. Dabei kommen dann maßgeblich spektakuläre Spielgeräte wie Rollenrutschen, Hüpfburgen oder Kletterwände zum Einsatz.


