Die Informationen auf dieser Seite
richten sich an Eltern, Erzieher,
Lehrer, Gruppenleiter und alle
anderen Interessierten.
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Wenn Sie Ihren Kindern unbedingt etwas geben wollen,
dann geben Sie ihnen ein gutes Beispiel.

Pearl S. Buck

 

Spielen... - leichter gesagt als getan.



Ist Spielen bloß Zeitvertreib ?

Spiel ist ein (vom Kind) freiwillig gewählte und selbstgesteuerte Aktions- und Ausdrucksform. Kinder spielen um ihrer selbst willen Spiel bereitet Vergnügen und schafft Befriedigung. Viele Spiele sind auf der Welt weit verbreitet.

In einer von Leistungsdenken geprägten und an Erfolg orientierten westlichen Gesellschaft genießt das Spiel, im Gegensatz zum Lernen, zuweilen nur geringen Stellenwert, da viele Erwachsene hartnäckig an dem Vorurteil festhalten, dass Spiel bloß Zeitvertreib ist, der nichts einbringt.

  • Spiel ist ein Urbedürfnis des Menschen
  • Vielseitig, frei, unberechenbar
  • Spielen tut gut – Kindern und Erwachsenen
  • Wissenschaftlich belegt ist inzwischen, dass Kinder sich nur dann gesund entwickeln, wenn sie viel spielen

...und da sind wir schon beim Problem: Kinder haben heutzutage einen Terminkalender – managergleich – Sie werden im Auto gefahren, sitzen am Fenster, vor dem Computer oder Fernseher... Daher sind laut ärztlichen Untersuchungen z.B. Kraft und Ausdauer bei unseren Kindern so schwach ausgebildet, wie nie zuvor. Rückwärtslaufen, balancieren, hüpfen.....

(kein Platz für Kinder - „Manchmal möchte ich lieber ein Auto sein !“)

Spielen ist wichtig für die Sozialisation.

  • eine aktive, freiwillige Handlung, die Spieler in ihrer ganzen Person beansprucht
  • schafft eine „als ob“ Realität,• die jedoch einen Bezug zur Wirklichkeit hat
  • macht Spaß
  • ist gekennzeichnet durch Rhythmisierung: An- und Entspannung, Zufall und Regel, Eingriff und Eigendynamik

Spielen heißt:

  • Erfahrungen machen mit Personen, Sachen, Räumen und Ideen
  • Verhalten erproben und die Wirkungen in• der Umwelt kennenlernen
  • Zusammenhänge erkennen, begreifen und daraus• Schlüsse für das eigene Verhalten ziehen
  • beim spielerischen Erproben• Orientierung finden und Einstellungen entwickeln

Spiel als Methode

In einer Stunde Spiel kann der Mensch mehr lernen als in einem ganzen Leben Gespräch (Platon)
Ganzheitliches Lernen – inszeniert, in Gruppen oder im Alltag. Freies Spiel sich ausprobieren, sich selbst erfahren, Grenzen erlernen und akzeptieren lernen. Regelspiel Wettbewerbscharakter oder kooperatives Handeln gegen oder mit dem Partner Fördert Sozialverhalten und Kreativität. Spiel stärkt Persönlichkeitsentwicklung, Intelligenz, Kreativität, Selbständigkeit und Selbstvertrauen. Spielende Kinder sind in der Regel aktiver, leistungsfähiger, gesünder und vor allem glücklicher !

Theorie und Praxis
Spielen ..... leichter gesagt als getan.

„Spielen ist kein Kinderspiel !“


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